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  Grußworte anlässlich der 3. Deutschen Meisterschaft im Straßenfußball der Wohnungslosen in Hannover

 


Liebe Leserinnen und Leser,

Sport tut gut. Was für Zeitgenossen aus der bürgerlichen Mitte gilt, ist für sozial Benachteiligte umso richtiger. Wer sich bewegt, spürt seine Fesseln, sagt ein altes Sprichwort. Er kann aber auch seine Ketten sprengen.

Sport kann einen Beitrag zur sozialen Integration leisten. Beim letzten Marathon in Düsseldorf hat eine drogenabhängige Straßenzeitungsverkäuferin die ganze Strecke geschafft. Veronika, so ihr Name, war stolz, so stolz. Und die Anerkennung durch das Publikum und die Medien haben ihr richtig gut getan.

Seit Jahren schon spielen Obdachlose und andere Menschen in sozialen Schwierigkeiten Fußball - weltweit beim Homeless World Cup und national bei der Deutschen Meisterschaft. „Same Game, same Spirit“, textete die bekannte Werbeagentur McCann Erickson, die im letzten Jahr das Marketing für den deutschen Kader übernommen hat.

Mit Fußball zurück in die gesellschaftliche Mitte - für faire Chancen und gegen Ausgrenzung in einer immer brutaleren Welt, für internationalen Austausch und Solidarität!

Freuen wir uns auf sportliche Leistungen in fairer Athmosphäre - getragen von einer breiten Anerkennung für Menschen, die wir sonst gerne übersehen.

Herzlichst, Ihr


Hubert Ostendorf
Vorsitzen der „Anstoß e.V.“
Bundesvereinigung für Soziale Integration durch Sport

 

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